Tagebuch des Digitalen Wandels zu Ostern: Ein kleiner digitaler Thesenanschlag

Wieder eine Woche geschafft. Das Wichtigste: alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gesund. Das Geschäft läuft gut und ohne Ruckeln. Eigentlich alles gut. Aber wie sagte neulich eine Mitarbeiterin: „Es fängt an, sich normal anzufühlen – so wie es ist, soll es sich aber nicht normal anfühlen!“

Nehmen wir diese kurze Woche so wie sie ist und freuen uns über das gute Wetter, den tollen Frühling und darüber, dass Ostern vor der Tür steht. Vielleicht auch erstmals Zeit, einige Erkenntnisse der letzten Wochen ein wenig zu sortieren und in einige Thesen zu packen, darüber nachzudenken und sie zu diskutieren. Here we go:

Nicht-Digitalisierung muss man sich leisten können“

Unsere Telekommunikationsabrechnung für den März ist durch und zeigt interessante statistische Effekte beim Kommunikationsverhalten der Kunden. Insgesamt sind die Telefonverkehre um 43% gegenüber dem Vormonat gestiegen – die Verkehre in den Mobilfunknetzen sogar um 50%. Und dabei sind Internet-basierte Aktivitäten wie Teams o.ä. gar nicht inbegriffen. Manche Kunden lernen nun, dass das Konzept „wir machen Home-Office, indem wir alle Anrufe auf die Mobiltelefone der Mitarbeiter umleiten“ ein sehr teurer Spass sein kann.

Diese Erkenntnis ist Wasser auf unsere Mühlen. Folgerichtig läuft der Vertrieb von neuen Kommunikationswerkzeugen wie dem digitalen Besprechungsraum auf Hochtouren. Dies natürlich verbunden mit Breitband und hier speziell mit Glasfaser, Glasfaser und nochmals Glasfaser. Langsam wird den Kunden klar, dass die Kapazitäten für den weiteren Ausbau krisenbedingt auch immer knapper und somit auch teurer werden – genauso wie Rechner, Headsets usw. usf. Auch hier ist ‚Warten‘ gleichbedeutend mit ‚Draufzahlen‘.

„Digitalisierung läuft jetzt stellenweise mit der Brechstange – Gott sei Dank!“
(Zitat eines Kunden)

Dort wo Kunden – aber auch wir selbst – mit der Situation konfrontiert werden, tatsächlich gar nichts mehr an den eigentlichen Standorten tun zu können, dort finden sich plötzlich sehr schnell Lösungen letztlich auch für den ‚analogen Bodensatz‘. Plötzlich sind bei Teleport die physischen Postfächer restlos und gähnend leer. Es wird kein einziger Brief mehr gedruckt, kouvertiert und frankiert – nach den monatlich tausenden per ePost versandten Rechnungen werden nun auch die letzten paar dutzend Schreiben komplett elektronisch erzeugt, unterschrieben und versandt. Rechnungen brauchen nun keinen Papier-Anhänger mehr und müssen nicht mehr physisch freigezeichnet werden. Die Rechnungsprüfung im Telekommunikationsgeschäft – ein Höllenjob – ist restlos digitalisiert und wird auf dieser Basis nun endlich automatisiert (hört sich leichter an als es ist). Zwei Wochen Shut-down schaffen den ‚normativen Druck des Faktischen‘ und erzwingen Lösungen.

Und so geht es vielen Kunden – plötzlich ‚müssen sie können‘ und mit dieser Motivation ‚können‘ sie auch. Was sagt uns das für die Gesamtwirtschaft?

„Die IT-Wirtschaft ist nicht Bestandteil des Problems – sie ist Bestandteil der Lösung“

Nach einigen Wochen Krise und an der Schwelle zu einer kräftigen Wirtschafts-Rezession findet sich nun auch die Zeit, sich mit der Zukunft zu beschäftigen. Das beinhaltet die Frage, wie eine stärkere, eine widerstandsfähigere Wirtschaft aussehen kann. Das Zauberwort hierfür heißt ‚Resilienz‘ – also die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft gegen äußere Störungen aller möglicher Art – seien es nun durchgeknallte amerikanische Präsidenten, Klimawandel, Cyber-War, Naturkatastrophen oder Epidemien. Über all das nachzudenken und einen Beitrag zur Resilienz unserer Wirtschaft und unserer Verwaltung zu liefern – auch das ist die Aufgabe unserer gemeinsamen Unternehmung Teleport. Insofern sind wir gespannt auf die Zukunft und gleichzeitig optimistisch – wer, wenn nicht wir soll’s besser machen?

„Die Krise offenbart alle Schwächen“

Dabei ist es sinnvoll, nach dem ersten Schrecken auch sehr gründlich darauf zu schauen, was diese Krise exemplarisch offenbart. Das gilt im Großen wie im Kleinen – also auch vor der eigenen Haustür. Ein Beispiel: Das Hosting einiger Lösungen ‚in Blech‘ – d.h. mit eigener Technik z.B. im angemieteten Rechenzentrum ist in der Krise deutlich an seine Grenzen gekommen. Echte und unbegrenzte Skalierbarkeit gibt es eben nur in der Cloud. Und auch wenn die Kunden das anders wollten – jetzt funktioniert’s halt nicht mehr – kurfristig hilft hier nur ‚tweaking und tuning‘; mittelfristig motiviert es uns, Kunden nun mit noch größerem Nachdruck ‚in die Cloud‘ zu drängen.

Aber auch auf Ebene des Landes und des Bundes sowie in der von uns betreuten Wirtschaft haben sich viele Schwächen offenbart, die wir politisch aufarbeiten müssen. Breitbandausbau, Deformation der Wirtschaft durch Förderung, wirtschaftliche Monokulturen, fehlende oder zentralstaatlich angemaßte Innovationssteuerung, ein Bild des Jammers in der digitalen Bildung und so weiter und so fort: Wir sind seit Jahren die Rufer in der Wüste. Was hilft’s: auch in Zukunft werden für uns das Engagement in Fachverbänden und Gremien sowie öffentlichkeitswirksame Stellungnahmen in Medien mehr und mehr zum Geschäft dazugehören. Wir können Probleme im Kleinen nicht lösen, wenn die große Linie nicht sauber justiert ist. Wer da als engagierter Homo politicus mitmachen möchte, kann gern mit uns ins Gespräch kommen.

„Datenschützer müssen nun endlich Verantwortung übernehmen“

Ein spezielles Ärgernis in dieser Krise ist eine verheerende Rolle von Datenschützern insbesondere der öffentlichen Hand. In vielen Fällen und auf allen Ebenen hören wir von verzagten ‚Bedenkenträgern‘ als einziges Gegenargument gegen die von uns favorisierten Cloud-Lösungen „…wegen dem Datenschutz…“ (das ist schon mal grammatisch falsch). Auf die Aufforderung, mal eine Frage draus zu machen, kommt meist das Argument, dass die Lösungen ja nicht vom obersten Datenschützer freigegeben worden sind (wer auch immer das sein soll). Beispiel Microsoft: Tatsächlich gibt es derzeit keine konkreten Forderungen, die Änderungen von Microsoft Cloud Lösungen sind „in Prüfung“ und selbst deutsche Datenschützer ‚dulden‘ die Lösung vorbehaltlich weiterer Prüfungen – da darf jetzt jeder draus machen was er möchte…

Ob nun in Gesundheitsämtern oder in Datenschutzbehörden: Es wäre nun endlich mal an der Zeit, dass Behörden nicht nur zögern, zaudern, prüfen oder Bedenken produzieren sondern klare Entscheidungen treffen und die Wirtschaft und Verwaltung lösungs- und wertschöpfungsorientiert beraten.

You ain’t seen nothin‘ yet – das war (möglicherweise) noch garnichts“

Bei der letzten These fällt es schwer, sie ins Osterwochenende mitzugeben. Aber schon bei unserer Anzeige „Hilfe, mein Unternehmen muss eine Epidemie überleben“ waren wir schonungslos ehrlich. Die Covit19 Krise ist lange nicht vorbei. Sie mag sogar noch nicht einmal ihren Höhepunkt überschritten haben, da sich die gesamte Gesellschaft nun schrittweise in einen Exit tasten muss. Dabei kann es Rückschläge geben. Wir dürfen nicht vergessen, dass bisher vermutlich erst ein Promille aller Bürger erkrankt waren und es noch immer keine echte Behandlung gibt.

Daher unsere Bitte: auch wenn es draußen schön ist und der Frühling Lust auf Gemeinschaft macht, bitte haltet die Regelungen des ‚physical distancing‘ (finden wir besser als ‚social distancing‘) dringend ein. Lasst uns auf diese Weise gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Wir wünschen ein schönes Osterfest!

Home-Office für Alle!

Genehmigt – empfohlen – angeordnet und heute täglich gegen Rückkehrwünsche verteidigt: die Metamorphose der Wahrnehmung von Home-Office ist bemerkenswert.  Home-Office für alle klang zunächst wie ein kleiner Jubelschrei; heute wirkt es immer mehr als ungeliebtes Übel.

Aber der Reihe nach.

25. Februar. An diesem Tag gab es weltweit so viel Infizierte wie heute in Deutschland, in Deutschland selbst gab es 16 Infizierte. Trotzdem wurde bei Teleport der Notfallplan in Kraft gesetzt – sicherheitshalber. Jeder sollte vorab wissen, wie man sich bei eigener Erkrankung, bei Erkrankung in der Familie oder bereits beim Auftreten von Fällen in den Kindereinrichtungen verhalten soll. Für den Fall der Fälle wurde Home-Office-Readiness auf 100% gesetzt, jeder sollte die eigene Abkömmlichkeit und die Klarheit der Vertretungsregelungen prüfen und last but not least wurden die noch zu erträglichen Preisen beschafften Desinfektionsstationen an jedem Eingang, in jeder Toilette und in jeder Küche aufgestellt.

Motto-Zitat aus der Mitarbeiterinformation: „Wenn Du einen Regenschirm mitnimmst, wird es wahrscheinlich auch nicht regnen“. Schön wär’s.

Freitag den 13. März. Am Morgen wird Home-Office für alle Bereiche Entwicklung, Consulting, Administration und Vertrieb empfohlen. Alle Dienstreisen werden abgesagt, die Meetingräume werden nicht mehr genutzt. Die automatisierte Signatur aller E-Mails trägt nun Informationen zum Umgang des Unternehmens in jede Kommunikation. Die Betriebsfähigkeit bleibt zu 100% erhalten.

Am Abend kommt es jedoch ‚dicke‘. Die verbliebenen Mitarbeiter sammeln sich im Konferemraum und schauen im Live-Stream die Pressekonferenz der Landesregierung. Die verkündet die Schließung der Kindereinrichtungen und Schulen. Damit hatten wir nicht gerechnet. Alle Eltern – und es sind viele – bekommen die Denksportaufgabe mit ins Wochenende, wie das funktionieren könnte.

Freitag, der 13. (März) – Die Landesregierung verkündet die Schließung der Kinderbetreuungseinrichtungen – Sorgenfalten bei den Eltern.

Am Anfang der folgenden Woche müssen viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihren Arbeitsalltag neu sortieren. Kinder springen bei Videokonferenzen neugierig ins Bild, die Home-Arbeitsplätze werden gegenseitig begutachtet. Die Qualität einiger privater Headsets grenzt an Körperverletzung und manch einer merkt, dass man auf dem Bildschirm des Notebooks nur bedingt mehrere Dokumente gleichzeitig jonglieren kann. Headsets werde nachgeliefert, Monitore auch. Auch große – es könnte ja länger dauern mit dem Home-Office. Aber es gibt auch viele Einzelgespräche um Sorgen und Bedenken zu erfahren, um Lösungen zu diskutieren und Notfälle zu lösen.

Und die gibt es ohne Frage. Erkrankte Ehefrauen, teilweise mit Corona-Verdacht – und dann noch zwei Kinder. Unser syrischer Praktikant bekommt genau das nicht, was er am meisten benötigt: Zuwendung, ein soziales Umfeld und Sprache, Sprache, Sprache. Mitarbeiter im Direktvertrieb können nicht mehr zu Kunden fahren. Mitunter geht es auch um Einsamkeit und Probleme mit der Isolation.

Und nebenbei springt die noch Nachfrage an: eine kleine Auftragsflut zur Einrichtung von VPNs, HomeOffice Arbeitsplätzen, Bandbreitenerweiterungen und ‚Feuerwehr-Lösungen‘ bei Kunden und ihren Mitarbeitern muss bewältigt werden. Auffällig ist, dass viele der ‚Notfall LTE-Router‘ gebucht werden – die Infrastruktur des Landes gibt an vielen Stellen nicht genug Bandbreite für Home-Office her (teilweise hilft auch mobiler Datenfunk nicht weiter) – die weißen Flecken lassen grüßen.

Am Ende der ersten Woche stellen wir fest: es hat alles funktioniert. Die ersten Kunden sind begeistert über die Möglichkeiten von Office365 und Teams und wir schnaufen erst mal durch.

Montag der 23. März. Nach Erwägung der Lage wird größtenteils Home-Office angeordnet. „Home-Office für alle“ klingt nicht mehr verheißungsvoll. Inzwischen wissen Mitarbeiter, dass es einem im HomeOffice auch nicht unbedingt gut gehen muss. Wir schauen aber auch genau auf die sozialen Umfelder. Mitarbeiter mit Ehefrauen im medizinischen Bereich oder im Einzelhandel gehören genau jetzt nicht ins Büro, mit welcher Aufgabe auch immer.

Dazu zeigt sich die segensreiche Wirkung einiger Aktivitäten, die die soziale Anmutung des Home-Office verbessern. So gibt es regelmäßig „Digitale Kaffeerunden“, in denen auch mal nichts dienstliches besprochen werden kann. Memes kreisen, Witze werden erzählt und Mitarbeiter erscheinen auch mal im außergewöhnlichen Outfit vor der Kamera.

Zudem wird ‚digitales Geschwätz‘ nicht nur erlaubt oder geduldet, nein, es wird gefordert. Also das ‚Guten Morgen‘, das ‚ich mach mal Mittag‘ oder das ‚Schönen Feierabend‘ – wichtig, um zu wissen, dass da noch andere sind und was sie so tun.

Das ganze geht bis hin zum ‚digitalen Feierabendbierchen‘ zweimal die Woche – warum auch nicht.

Freitag der 4. April. Inzwischen haben sich Gewohnheiten eingespielt. Wir stellen fest: ‚digital ist schnell und intensiv‘. Wir stellen auch fest, dass viele Kunden und Geschäftspartner noch nicht soweit sind. Oftmals erreicht man niemanden unter der bekannten Nummer in seinem Unternehmen. Fragt man herum, bekommt man die Antwort ‚der/die ist im Home-Office‘. Inzwischen ist die Standard-Replik: ‚wenn der Kollege nicht erreichbar ist, dann ist er nicht im Home-Office, sondern zuhause‘ – naja.

Gleichwohl ist für alle Kolleginnen und Kollegen aber auch der Tenor: Wir wären froh, wenn wir morgen wieder in die ‚echten‘ Büros zurückkehren könnten. Aber so wie es läuft, kann es noch eine Weile weiter laufen.

Tagebuch des Digitalen Wandels – eine unfreiwillige Neuauflage

Es ist nun einige Jahre her, seit wir das „Tagebuch des Digitalen Wandels“ auf den Seiten der TELEPORT geführt und unseren Kunden und Geschäftspartnern Einblick darin gewährt hatten, wie wir bei TELEPORT das Thema Digitalisierung anpacken. Irgendwann schienen wir ‚durch‘ zu sein und es gab eigentlich wenig Neues zu berichten.

Bis vor einem Monat. Am 25. Februar beschloss die Geschäftsführung der TELEPORT angesichts der ersten Corona-Fälle in Italien die Inkraftsetzung des Notfallplanes. Alle Mitarbeiter wurden darauf vorbereitet, tatsächlich von einem Tag auf den anderen ins Home-Office umziehen zu können, Verhaltensregeln wurden vorbereitet und kommuniziert und Live-Tests gestartet.

Eigentlich war es keine echte Herausforderung, denn unsere Definition von Digitalisierung war schon immer: „jeder Mitarbeiter kann von jedem Ort zu jeder Zeit auf alle Informationen und Dienste zugreifen (entsprechende Rechte vorausgesetzt)“. Die Technik lief, Toilettenpapier war reichlich da, Desinfektionsstationen konnten wir noch zu moderaten Preisen erwerben – was sollte schon passieren?

Eine Menge.

Eine Krise ungeahnten Ausmaßes, die unsere Kunden teilweise massiv berührt, die aber auch uns beschäftigt und in Atem hält. Und dabei geht es – zumindest für uns – eigentlich gar nicht um Technik. Mitarbeiter mit Kindern ohne Betreuung, soziale Distanzierung und ihre Folgen, völlig andere Formen der Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern sowie eine völlig geänderte Marktsituation sind nur einige Aspekte. Darüber wollen wir hier sprechen.

Aber insgesamt sollte man bei allen Unannehmlichkeiten auch ein paar positive Aspekte der Situation nicht übersehen:

Wir sind in einem Bereich unterwegs, der einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Herausforderungen der Epidemie in den Griff zu bekommen. Unsere Leistungen werden heute und in Zukunft ernsthaft gebraucht und helfen Menschen. Es gelingt uns offenbar, Gelegenheiten zu ergreifen, die sich aus der Situation ergeben und den Innovations-Zwang bei Kunden in solide Lösungen umzusetzen. Auch darüber wollen wir sprechen.

Aber insgesamt sollte man bei allen Unannehmlichkeiten nicht übersehen, dass wir und unsere Erfahrungen mit Digitalisierung jetzt aktiv helfen können.

Wir sind in einem Bereich unterwegs, der einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Herausforderungen der Epidemie in den Griff zu bekommen. Unsere Leistungen werden heute und in Zukunft gebraucht und helfen Menschen als auch Unternehmen. Aus unseren eigenen technischen und organisatorischen Erfahrungen heraus können wir in dieser Situationen den Innovations-Zwang bei Kunden in solide Lösungen umzusetzen. Und auch darüber wollen wir sprechen.

Und noch ein letztes: Die Situation sorgt auch dafür, dass in unserem Unternehmen auch die allerletzten analogen Festungen geschleift werden konnten. Zudem sind wir uns sicher, dass – egal wie lange die derzeitigen Beschränkungen noch bestehen müssen – viele neu erlernte Fähigkeiten der digitalen Zusammenarbeit für uns und unsere Kunden bestehen bleiben werden und die Art verändern werden, wie wir künftig zusammenarbeiten werden. Schließlich wollen wir auch darüber sprechen.

Auch wenn die Zeiten gerade nicht wirklich erfreulich sind: Freuen Sie sich mit uns auf eine Reihe von Episoden, in denen wir und unsere Mitarbeiter vermitteln wollen, wie wir den Digitalen Wandel in diesen Tagen als eine gewaltige Herausforderung, aber auch als eine Riesen-Chance erleben.

Der „Digitale Besprechungsraum“ bringt Menschen wieder zusammen

Kommunikation ist ein Grundbedürfnis des Menschen.

Die derzeitige Krise und das Gebot der sozialen Distanz machen vielen Menschen bewusst, dass das sich-Treffen eine elementare Voraussetzung für das Funktionieren in vielen Lebensbereichen ist. Gleichzeitig fehlen vielerorts technische Erfahrungen und Voraussetzungen, um Besprechungen in der digitalen Welt effizient und flexibel zu organisieren.

Der Digitale Besprechungsraum von TELEPORT bietet die Möglichkeit,

  • Besprechungen schnell und nachvollziehbar zu organisieren und zu kommunizieren,
  • Besprechungen effektiv zu leiten und bedarfsweise Teilnehmer einzubeziehen
  • Teilnehmer per Telefon-Einwahl einzubeziehen
  • Dokumente zu verteilen, zu zeigen und gemeinsam zu bearbeiten
  • die Besprechung nach Zustimmung aufzuzeichnen
  • u.v.a.m.

Dabei ist die Lösung DSGVO-konform und die Nutzung ist für die Teilnehmer der Besprechung kostenfrei. Dazu bietet TELEPORT ein Gesamtpaket mit Unterstützungsleistungen, um auch ungeübten Menschen schnell den Umgang mit diesen Werkzeugen zu erklären.

Mehr Informationen hier.

Bei Interesse senden Sie bitte eine kurze Mail an vertrieb@teleport.de.

Hilfe für Unternehmen beim Umgang mit Epidemien

Epidemien können Unternehmen in den Ausnahmezustand bringen. Mitarbeiter müssen zu Hause bleiben, sind in Quarantäne oder selbst erkrankt. Vertretungen müssen zuverlässig geleistet werden. Gleichzeitig sollen persönliche Kontakte auf ein Mindestmaß reduziert und Reisen vermieden werden. Home-Office, Telefon- und Videokonferenzen werden zum Alltag. All das benötigt neben exzellenter Organisation auch Informations- und Kommunikationstechnologien – kurz – Digitalisierung.

Denn: Digitalisierung bedeutet, dass jeder Mitarbeiter zu jedem Zeitpunkt von jedem Ort auf alle Informationen zugreifen kann, die er zur Erledigung seiner Aufgaben benötigt. Lassen Sie sich von unseren Experten zu modernen IT-Lösungen für Ihr Unternehmen beraten. Nutzen Sie unsere Kompetenz vor Ort!

https://www.magdeburg.ihk.de/share/flipping-book/4739530/index.html#page/64

Für unsere Kunden und Geschäftspartner: Information der TELEPORT zum Umgang mit der Corona-Situation

Bereits am 25.02.2020, mit Auftreten der ersten Corona-Fälle in Italien, hat die TELEPORT Gruppe ihre Notfallpläne aktiviert und an die aktuelle Situation angepasst. Dazu gehörte in der ersten Stufe die verstärkte Ausstattung aller Standorte mit geeigneten Desinfektionsmitteln und die vorausschauende Bekanntgabe von Verhaltensregeln für die Mitarbeiter im Unternehmen und beim Auftreten von Verdachtsfällen im beruflichen und privaten Umfeld. Zudem wurde die Home-Office-Readiness, also die Möglichkeit von zu Hause aus uneingeschränkt arbeiten zu können auf alle Mitarbeitende ausgeweitet.

Am 12.03.2020 wurde in einer weitergehenden Maßgabe festgelegt, dass allen Mitarbeitern der Bereiche Entwicklung, Consulting, Administration und Vertrieb empfohlen wird, das Home-Office zu nutzen. Durch regelmäßige virtuelle Team-Meetings wird die effektive und qualitativ hochwertige Zusammenarbeit gesichert.

Darüber hinaus wurde durch die Geschäftsführung festgelegt, dass bis auf genehmigte Ausnahmen keine Dienstfahrten sowie keine Meetings mit Firmenfremden in den Räumen der TELEPORT stattfinden. Zur Sicherung notwendiger Kunden- und Lieferantenkommunikation ist die Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel empfohlen, die allen Mitarbeitern in jeder Ausprägung zur Verfügung steht. Dafür bitten wir unsere Kunden und Geschäftspartner um Verständnis.

Denn: Diese Maßnahmen sind motiviert vom Verantwortungsbewusstsein der TELEPORT für die Gesundheit der Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner sowie von Verantwortung für die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft.

TELEPORT ist technisch, organisatorisch wie auch finanziell gut auf die Krisensituation vorbereitet und hat alle denkbaren Vorkehrungen getroffen, um die Dienstleistungen für seine Kunden jederzeit zuverlässig und in gewohnter Qualität zu liefern.

Wir werden jederzeit offen über unseren Umgang mit der Lage sowie über eventuell auftretende Gefährdungen unserer Kunden und Geschäftspartner informieren und sorgfältig und verantwortungsbewusst handeln.

Ihre gewohnten Support-Wege und Ansprechpartner stehen weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

5Gwinnt! – MIT Stammtisch am 25.2.2020 bei TELEPORT in Barleben

Unter dem Titel „5Gwinnt?! Chancen, Risiken und Nebenwirkungen des neuen Mobilfunkstandards“ findet am 25.2.2020 um 18:30 der Wirtschaftsstammtisch der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsunion in den Räumen der TELEPORT GmbH statt. Nach einem einleitenden Vortrag des TELEPORT Geschäftsführers Marco Langhof sollen u.a. die folgenden Themen diskutiert werden:

Was bedeutet der neue 5G Mobilfunkstandard? 
Wozu kann man ihn nutzen? 
Was hat es mit Huawei auf sich?
Wann kommt 5G in unserer Region?

Als Diskussionspartner dabei sich u.a. Bundestagsabgeordneter Manfred Behrens und der Bürgermeister der Gemeinde Barleben, Frank Nase. Eingeladen sind alle Interessenten am Thema Digitalisierung und neue Technologie – insbesondere junge Leute sind hochwillkommen!

TELEPORT auf der TWENTY2X 2020 in Hannover

TWENTY2X ist die Neue Digitalmesse für den Mittelstand

Vom 17. bis 19. März öffnet erstmalig die TWENTY2X auf dem Messegelände in Hannover ihre Tore. Wir sind dabei – die TSA Public Service GmbH präsentiert sich in Halle 8 auf dem Gemeinschaftsstand des DATABUND.

TSA wird an allen drei Messetagen ihre Lösungen für die digitale Verwaltung zeigen:

  • Wissensmanagement/Zuständigkeitsfinder mit den Infodiensten
  • Servicecenter / 115
  • Online-Zugangsgesetz im Portalverbund
  • OZG-Umsetzung für Länder und Kommunen
  • Sags Uns Einfach – Der Onlinedienst für Ideen- und Beschwerdemanagement
  • Künstliche Intelligenz / Chatbot Govii im kommunalen Umfeld

Als neue IT-Messe wendet sich die TWENTY2X nicht nur an IT-Entscheider und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen, sondern spricht auch explizit die öffentliche Verwaltung an.

Unter dem Schwerpunkt „Public Administration“ stehen Themen rund um das Online-Zugangsgesetz OZG, den digitalen Arbeitsplatz sowie Datensicherheit im Fokus. Hier können sich Experten und Entscheider aus Verwaltung, Politik, Digitalwirtschaft, Verbänden und Wissenschaft austauschen und ihr Netzwerk erweitern.

Als Besucher erwartet Sie ein modernes Format mit starkem Praxisbezug, interessanten Fachvorträgen, Live-Demonstrationen sowie reger Austausch mit unseren Experten!    

Für Eintrittskarten und Terminvereinbarungen kontaktieren Sie uns gerne unter support@teleport.de.

Datum: 17.03. – 19.03.2020
Öffnungszeiten: 09.30 – 18.00 Uhr
Ort: Messegelände | Convention Center | 30521 Hannover
Halle 8 | Stand A14   

(Bildquelle twenty2x.de / Deutsche Messe AG)

Safer-Internet-Day 2020

Am 11. Februar 2020 findet zum 17. Mal in Folge der internationale Safer Internet Day statt – der auch liebevoll als “SID” abgekürzt wird. Dieses Jahr widmet sich dieser Thementag dem Motto ‚Together for a better Internet‘ und soll Menschen jeden Alters dazu bewegen, sich mehr um ihre eigene Sicherheit im Umgang mit dem Internet zu bemühen. Gerade mit der am 25. Mai 2018 verbindlich geltenden Datenschutz-Grundverordnung, hat die Europäische Union höhere Standards für einen sicheren Umgang im Internet vorangetrieben, die unter anderem auch im Bezug der Digitalisierung in der Verwaltung zu berücksichtigen sind.

Auch hier spielt ein sicheres Internet eine wichtige Rolle. Das weiß auch die TELEPORT GmbH, die mit Ihren Infodiensten eine Plattform zur Abbildung von Verwaltungsleistungen und den zugehörigen Zuständigkeiten im verwaltungspolitischen Gebiet für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen entwickelte. „Auch die Infodienste sowie auch unsere weiteren Produkte mussten wir eine komplette Datenschutzüberprüfung unterziehen und entsprechende Anpassungen vornehmen, um allen Nutzern ein sicheres Bewegen auf unseren Plattformen zu ermöglichen“, so der TELEPORT-Geschäftsführer Thomas Patzelt.  Die Infodienste sind mittlerweile in acht Bundesländern Deutschlands zur Beauskunftung von Verwaltungsleistungen im Einsatz. „Da ist viel Sorgfalt geboten”, fügt Thomas Patzelt ergänzend hinzu.

Vom 17. bis 19 März 2020 präsentiert sich die TELEPORT GmbH auf der TWENTY2X Messe in Hannover und steht dort Besuchern zum Thema Digitalisierung und E-Government zur Verfügung.  

TELEPORT Kampagne „Hilfe, mein Computer ist ein Sicherheitsrisiko!“

Support für Windows 7 und Microsoft Server 2008 eingestellt

In jedem System gibt es Schwachstellen (sog. Lücken), die es ermöglichen, die normalen Systemprozesse zu nutzen oder zu umgehen und Daten zu entwenden oder Schadsoftware einzufügen. In manchen Fällen gelingt es den Angreifern sogar Systeme zu übernehmen oder den Systemzugriff für den eigentlichen Nutzer zu sperren.

Werden solche Lücken entdeckt, stellt Microsoft im nächsten regulären oder in kritischen Fällen sogar in einem außerplanmäßigen Update einen Patch zur Verfügung, der diese Lücke schließt. Am 14.01.2020 hat Microsoft den Support für Windows 7 eingestellt. Gleiches gilt für die Server-Betriebssysteme Microsoft Server 2008 und 2008 R2. Systemupdates werden seither, wenn überhaupt, nur noch kostenpflichtig bereitgestellt.

Folgen für die Nutzer

Ist eine Schwachstelle bekanntgeworden, stürzen sich Angreifer so lange darauf, bis die Lücke geschlossen ist oder bedingt durch die sinkende Anzahl an Nutzern an Attraktivität verliert. Im Fall von Windows 7 (einem der am meisten verbreiteten Betriebssysteme) ist daher jede Schwachstelle ein schwerwiegendes Sicherheitsrisiko. Ist ein Nutzer Ziel eines direkten oder im Zweifel auch eines Massenangriffs geworden, kann dies ganz verschiedene Folgen haben:

  • Hoher Aufwand bzw. hohe Kosten für Wiederherstellung der Daten
  • Verlust von Kunden durch Imageschäden
  • Hohe Kosten für Erneuerung von Netzinfrastruktur
  • Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bis hin zum völligen Stillstand
  • Abfluss personenbezogener Informationen Ihrer Mitarbeiter
  • Veränderung der Marktposition durch Veröffentlichung innovativer Technologien
  • Folgeangriffe durch Verbreitung von Zugangsdaten etc.
  • Verlust von Vorteilen im Wettbewerb

Unterstützung durch TELEPORT

  • das Gespräch vor Ort, alternativ Telefon- oder Videokonferenz
  • die Bestandsaufnahme vor Ort zu fairen Konditionen
  • Migrations- Konsolidierungs- und Lösungskonzepte
  • die persönliche Betreuung im Rahmen der Umsetzung
  • die Folgebetreuung über qualifizierte Serviceverträge

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