Damit Ihre Kunden nicht mehr warten müssen: Digitale Terminbuchung

Die Zeiten sind schnelllebiger geworden und die Kunden anspruchsvoller – zu Recht. Immer öfter fragen sich Kunden, warum sie Wartezeiten vor Terminen akzeptieren müssen und warum sie diese nicht bequem zu den Zeiten buchen können, in denen sie selbst Zeit zur Terminplanung haben, also gern auch nach Feierabend und am Wochenende. 

Andererseits ist es für Dienstleister wichtig, Termine sicher on-line anbieten und vergeben zu können – auch außerhalb der Geschäftszeiten und ohne permanent ans Telefon gehen zu müssen. 

Die neue Dienstleistung ‚Digitale Terminbuchung‘ von TELEPORT bringt Kunden, Dienstleistungen und Mitarbeiter sicher zueinander – jederzeit, sicher und nachvollziehbar. 

Schnell aufsetzbar, leicht in Ihre Website integrierbar, einfach mit den Kalendern Ihrer Mitarbeiter zu verbinden.

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Digitalisierungsgeschichten: Giant STEPS

Wie Digitalisierungsprojekte in Corona-Zeiten entstehen

Die Geschichte beginnt mit einem unglücklichen Mädchen – nennen wir sie Julia. Julia ist nun seit Wochen nicht mehr in der Schule gewesen und schlimmer noch – seit Wochen konnte sie nicht mehr zu ihrem Tanzunterricht gehen. Die Tanzschule STEPS DANCECENTER versucht alles, um für Julia und weitere ca. 650 Tanzschülerinnen und Tanzschüler ein irgendwie geartetes Angebot zu gestalten und aufrecht zu erhalten. 54 Kurse pro Woche laufen in normalen Zeiten – aber die Zeiten sind nicht normal. Mithilfe von Video-Übertragungen bemühen sich die Tanzlehrerinnen, Kontakt zu halten, Übungsstunden zu übertragen und ihre Eleven aktiv zu halten.

Jedoch: die Tonqualität ist grauenhaft – man hört praktisch nichts von der Musik. Oder die Bildqualität ist furchtbar – immer wieder bleibt das Bild stehen. Wenn es gut kommt, kann man etwas hören und sehen – es passt jedoch meist nicht zusammen. Und: nach 40 Minuten bricht der Video-Dienst Zoom die Übungsstunde einfach ab.

An einem traurigen Samstag-Nachmittag reicht es Julias Vater. Er beschwert sich aber nicht bei der Tanzschule, sondern ruft bei einem TELEPORT Mitarbeiter an. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse:

Am Montag gibt es den ersten telefonischen Kontakt zwischen Teleport und der Tanzschule STEPS DANCECENTER in Magdeburg. Man verabredet sich für Dienstagabend.

Am Dienstag erstes Kennenlernen vor Ort: die Säale der Tanzschule sind in einem wunderschönen Hinterhof-Altbau gelegen und hell und mit riesigen Spiegeln. Die Performance der Tanzlehrerin ist voller Energie. Danach kniet sie sich vor einen Stuhl und versucht, über ihr Handy mit ihren ca. 20 Kursteilnehmern zu sprechen. Es geht eher ‚so mittel‘. Die akustischen Probleme der Musik- und Sprachübertragung aus dem leeren Saal sind kaum zu überwinden – vom Video spricht kaum jemand. Es wird ein Termin für diverse Technik-Tests am nächsten Montag verabredet – zwischendurch ist das verlängerte Wochenende mit dem ersten Mai.

Am Mittwoch wird bei Teleport geplant: verschiedene Varianten für die Audio- und Videotechnik, für die Internet-Übertragung sowie für den mechanischen Aufbau werden konzipiert und die Stücklisten vorbereitet; am Donnerstag werden die Varianten bei Teleport auf technische Funktionsfähigkeit durchgetestet.

Nachdem Teleport am Wochenende die Premiere der Digitalen Bühne über dieselbe gebracht hat, geht es am darauffolgenden Montag weiter. Zwei Mitarbeiter kommen mit einer großen Kiste Technik – verschiedene Kameras, Mikrofone, Lautsprecher, Übertragungstechnik und Rechner. Große Augen im Tanzstudio: So viel Technik?!? Nein – aus dem ganzen Berg suchen wir jetzt das geeignete raus.

Die erste Variante wird aufgebaut – ein Mitarbeiter setzt sich als simulierter Nutzer in einen Nebenraum. Im Tanzsaal fliegen dem anderen Mitarbeiter fast die Ohren vom Stamm – es geht zur Sache. Auch hier wird schnell klar: Video ist kein Problem – die Audio-Geräte gehen an ihre Grenzen und darüber hinaus. Nach einigen Varianten und Regelungen scheint der ‚Hinweg‘ vom Tanzstudio zum Nutzer ok. Bild und Ton laufen synchron – das ist hier das Wichtigste. Dagegen ist der Rückkanal fast ein Kinderspiel. Wichtig auch: das Eigenbild der Tanzlehrerin – schließlich tanzt sie sonst vor dem Spiegel. Hier gibt es noch ein kleines Problem und eine Hausaufgabe für die Teleporter.

Montag abend, die Auswertung danach: Die Chefin ist zufrieden und drängt zum nächsten Schritt – ein Test-Kurs. Wann? Morgen! Tiefes Durchatmen – okaayyy… ok, machen wir so. Noch den Einladungs-Link vorbereiten und versenden – Schnellstartanleitung mit dazu – toi, toi, toi.

Dienstag morgen: die Testergebnisse und die daraus resultierende Technik-Konstellation werden dokumentiert und das Rest-Problem gelöst. Wie soll denn jetzt das Eigenbild für die Tanzlehrerinnen aussehen – echt oder spiegelverkehrt? Die eine sagt so, die andere sagt so. Bauen wir also noch ein wenig Flexibilität ein. Wichtig: alles wird nochmal getestet; für den ersten Eindruck gibt es schließlich keine zweite Chance.

Dienstag abend: mit einer deutlich kleineren Kiste Technik wird der Test-Kurs vorbereitet. Nach zehn Minuten läuft alles – auch heute spielt ein Mitarbeiter einen Test-Nutzer um alle Probleme sofort selbst erkennen und schnell beheben zu können. Die Kurs-Teilnehmer treten in das Digitale Studio ein – großes Hallo und Freude beim Wiedersehen. Bei zweien gibt es Internet-Probleme, alle anderen kamen sauber rein.

Der Kurs geht los – auf dem über Mobilfunk mitlaufenden Laptop und einem Test-iPhone kommt alles sauber und synchron an. Nach dem Aufwärm-Teil erstes Feed-back von den Teilnehmern: viiieeel besser als vorher. Den begleitenden Chat zu benutzen, daran müssen sich allerdings alle erst einmal gewöhnen. Eine Teilnehmerin gibt wegen mangelhafter Internet-Verbindung auf.

Dienstag, 21 Uhr – Auswertung. Endlich sehen die Tanzlehrerinnen eine gute Perspektive – so kann es laufen. Jetzt müssen wir noch über Zahlen sprechen – aber heute abend heißt es erst einmal: party success!

Mittwoch, 15:15 Uhr – wir reden über Zahlen. Die bestehende Internet-Verbindung muss ‚aufgebohrt‘ werden – das geht fast preisgleich. Die Kosten für das ‚Chassis‘ des Digitalen Studios sind auch sehr Corona-freundlich, ebenso wie die Laufzeit sehr fair ist. Knackpunkt ist die Technik für zwei Säale – investieren ist jetzt für STEPS nicht drin (verständlich). Ist auch nicht nötig. Die Technik gibt es zu freundlichen Raten mit Rückkaufoption, sollte Corona schnell vorbei sein.

16:00 – man trennt sich und ist sich einig.

18:30 – das Angebot wurde erstellt und wird übersandt. Gleichzeitig werden die zeitkritischsten Komponenten bereits bestellt – falls es nichts wird, können wir die auch noch woanders nutzen.

19:20 – das Angebot wird bestätigt. Parallel wurde die Umsetzung gestartet. Hoffentlich klappen die Zulieferungen…

Montag, 15 Uhr – alle Lieferungen sind endlich eingetroffen, die Technik wird eingerichtet und endgetestet.

Dienstag, 15 Uhr – alle Vorarbeiten geleistet – die Einweisung der Tanzlehrerinnen ist vollzogen und der erste reguläre Kurs im Digitalen Studio startet.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag gibt es noch Hilfestellungen, Messungen und die Klärung von Verständnisproblemen. Alle Beteiligten lernen. Es wird klar, dass die mobilen Datenverbindungen im Hinterhof alles andere als optimal sind – bei der Bestellung der Internet-Festanbindung wird Gas gegeben. Am Ende der Woche haben sich alle Lehrkräfte mit dem neuen System eingefuchst. Bei der einen oder anderen Teilnehmerin ist das Internet zu langsam und die Bilder ruckeln auch mal, aber für die allermeisten laufen Ton und Bild flüssig und vor allem synchron.

Retardierendes Moment

Samstag morgen – eigentlich sollte das der Abschluss einer erfolgreichen Woche sein. Und: es sollte das erste Mal sein, dass Julia mit der neuen Technik an einem Kurs teilnimmt. Alles könnte so schön sein. Und da es so schön zu sein verspricht, schaut der TELEPORT Chef einfach mal in die laufende Session. Und schafft ein kleines Desaster. Was er hätte wissen müssen: zweimal mit demselben Account anmelden nimmt der Dienst ziemlich übel – zu Recht. Ergebnis: der Kurs geht ‚in die Hose‘ – Julia bleibt unglücklich. Und der TELEPORT Chef hat ein übelgelauntes Wochenende.

Aber was hilft’s: zerknirschter Anruf bei der STEPS Chefin, Krönchen zurechtrücken, alles noch mal überprüfen und weitermachen. Die Woche bleibt ohne besondere Vorkommnisse. Am nächsten Samstag lassen wir es einfach laufen und: es läuft.

Samstag 11 Uhr – Julia ist glücklich!

Und um Neil Armstrong abzuwandeln: „One small STEP for a little girl, one giant leap for STEPS Dancecenter.“

Was haben wir gelernt?

  1. Man kann an der Basis eine Menge standardisieren – der Überbau ‚vor-Ort‘ stellt oft seine eigenen Bedingungen.
  2. Mitunter vermutet man die Probleme an sehr anderen Stellen, als sie wirklich auftreten.
  3. Zuviel Zuwendung zu einem Projekt kann auch mal zum Stocken bringen.
  4. Und: Kleine unglückliche Mädchen sind gute Digitalisierungstreiber!

Digitalisierungsgeschichten: „…Sie baden gerade Ihre Hände darin…“

Wie Digitalisierungsprojekte in Corona-Zeiten entstehen

Diese Geschichte beginnt an einem Freitag, dem Dreizehnten.

Der Coroana-Virus hat Deutschland erreicht. In Italien sterben Menschen vor überfüllten Intensivstationen, Schulen sind geschlossen, Ausgangssperren sind verhängt. Auch in Österreich beginnt der Lock-down. In Deutschland entstehen die ersten Corona-Hot-Spots. Und in Sachsen-Anhalt berät die Landesregierung darüber, was nun zu tun ist. Am Freitag-Nachmittag tritt der Ministerpräsident, der Bildungsminister und die Sozialministerin vor die Kameras. Angekündigt wird der stärkste Eingriff in das öffentliche Leben seit dem 2. Weltkrieg: Schulen und Kindereinrichtungen werden geschlossen, ein Kontaktverbot tritt in Kraft und das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wird extrem eingeschränkt.

Spätestens hier stellt sich für viele Unternehmen und Organisationen die Frage: Wie soll das gehen? Die Unternehmen müssen vor Infektionen geschützt werden – Meetings und Kundenbesuche werden unmöglich. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ihre Kinder betreuen und können nicht mehr in die Unternehmen kommen. Was nun?

Videokonferenzen sind bislang wenigen Tech-Firmen vorbehalten, aber auch diese können ja nur mit jemandem per Video kommunizieren, der selbst über solche Möglichkeiten verfügt. Mitarbeiter sollen ins Home-Office, aber kaum jemand hat mobile Technik für alle Mitarbeiter. Firmendaten sollen im Home-Office verfügbar gemacht werden – aber wie nur so auf die Schnelle.

Mit all diesen Fragen bestürmen Kunden die IT-Dienstleister. Und ähnlich wie in dem 70er Jahre Werbespot für Geschirrspülmittel lautet die Antwort für viele Teleport-Kunden: „…Sie baden gerade Ihre Hände darin…“.

Gänzlich unbemerkt haben diese Kunden mit ihrem Office365 Paket eigentlich alles erworben, was zur schnellen Lösung ihrer Probleme notwendig ist. Und in Zeiten der Krise spielen die Cloud-basierten Komponenten plötzlich souverän alle ihre Stärken aus. Jeder Mitarbeiter kann das Paket bei sich zuhause installieren. Eine der weltweit besten und funktional umfangreichsten Video-Konferenz-Lösungen steht praktisch mit einem Fingerschnipp zur Verfügung. Eine Cloud-basierte Datenbasis mit schnell einrichtbarem Rechtekonzept für die Mitarbeiter in den Home-Offices. Werkzeuge zur sicheren Zusammenarbeit und so weiter und so fort.

Mit nur wenigen Handgriffen wandeln sich Kunden, für die bislang Videokonferenz und Home-Office Fremdworte waren in moderne, digital hocheffizient zusammenarbeitende Unternehmen. Natürlich muss hier und da Technik nachgekauft werden. Selbstverständlich muss geschult werden. Aber auch dabei hilft die Technik. Vorführungen über Microsoft Teams können ja gleich mitgeschnitten werden. Kollegen, die nicht dabei waren oder einfach noch einmal nachschauen wollen, können auf die Mitschnitte zugreifen.

Und so sind Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen, die sich (und uns) oft gefagt haben, ob der ganze Aufwand denn Not täte, die plötzlichen IT-Helden in der Krisensituation. Und: welche Herausforderungen sie auch immer zu bestehen haben – auf ihre IT können sie sich jederzeit verlassen.

Was haben wir gelernt?

  1. Es lohnt sich, sein Unternehmen generell auf Notfallsituationen vorzubereiten.
  2. Wer über eine moderne Cloud-Architektur verfügt, ist gut vorbereitet.
  3. In der Krise spielt die Cloud ihre Stärken aus.

„Hier entsteht etwas vollkommen Neues“

Voller Erfolg des ersten interaktiven on-line Kabaretts der Hengstmänner

Magdeburg, 1.5.2020

Von großer überregionaler Medienresonanz begleitet fand am Abend des erstem Mai die erste interaktive on-line Vorstellung des Kabaretts „…nach Hengstmanns“ statt. Ähnlich einer realen Aufführung wurde erstmals eine Vorstellung an eine geschlossene Zuschauergruppe übertragen. Zudem wurde dabei erstmalig die on-line Interaktion mit dem Publikum in das Programm integriert – die Zuschauer konnten das Programm unmittelbar beeinflussen und machten von dieser Möglichkeit regen Gebrauch.

Das neue Format funktioniert etwa wie die Mischung einer Kabarett-Vorstellung und einem WhatsApp-Chat. Die Zuschauer erhalten digitale Eintrittskarten, betreten den digitalen Veranstaltungsraum und können sich vor der Vorstellung noch unterhalten. Mit Beginn der Vorstellung konzentriert sich alles auf die Bühne; im ersten Teil läuft das normale Programm. Nach der Pause, in der sich die Zuschauer auch untereinander austauschen können, beginnt der interaktive Teil. Die Kabarettisten reagieren auf Stichworte, Fragen und Vorschläge. Von ‚Friseurtermin‘ über ‚Fussball‘ bis zum Magdeburger Bahnhofstunnel sind alle Themen dabei – eine Herausforderung an die Schlagfertigkeit der Kabarettisten, aber auch eine Möglichkeit, sich in Diskussionen einzubringen.

„Das war für uns eine komplett neue Erfahrung – wir sind geschafft, aber fasziniert von den neuen Möglichkeiten“ meint Sebastian Hengstmann im anschließenden Interview mit dem MDR Fernsehen. „Wir haben nach Möglichkeiten gesucht, den Spielbetrieb auch in Zeiten von Corona aufrecht zu erhalten – dieses Format gibt uns Hoffnung für die nächsten Wochen“ ergänzt Tobias Hengstmann.

Die erste digitale on-line Vorstellung wurde von einem sachsen-anhaltinischen IT-Unternehmen dafür genutzt, seiner Belegschaft für das Engagement in der Corona-Krise zu danken. „Wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht“ meint Tobias Hengstmann, „warum sollten nicht die Städtischen Werke Magdeburg der Belegschaft des Klinikums in ähnlicher Weise den Dank der Magdeburger zeigen?“.

Die Reaktion des Publikums jedenfalls spricht für sich: „Coole Show“, „Ihr wart toll!“ usw. sowie unzählige ‚Applaus-Emoticons‘ führen dann auch zu einer digitalen Zugabe.

Überraschend auch die Medienreaktion – offenbar ist hier in Magdeburg – noch unbemerkt von vielen Magdeburgern – tatsächlich etwas ganz neues gelungen.

Nachtrag:

Die Premiere der Digitalen Bühne beim Kabarett „nach Hengstmanns“ hat ein mediales Echo erfahren. Neben Dreharbeiten des MDR Fernsehensehens – Ausstrahlung erfolgt voraussichtlich am Donnerstag – und Interviews für den MDR-Hörfunk haben auch die beiden Tageszeitungen Sachsen-Anhalts berichtet.

MDR Sachsen-Anhalt berichtet in einem Fernsehbeitrag über das Projekt Digitale Bühne mit dem Kabarett ‚…nach Hengstmanns‘.

Auch der Magdeburger Lokalsender MDF1 berichtet hier.

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete bereits am vergangenen Donnerstag unter dem Titel „Hengstmann-Brüder gehen neuen Weg: Kabarett bietet Show mit Digital-Verkauf „

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Am heutigen Tag berichtete auch die Volksstimme in ihrem Magdeburger Lokalteil.

Weitere Informationen finden sie hier:

Kabarett „…nach Hengsmanns“

Tagebuch des Digitalen Wandels zu Ostern: Ein kleiner digitaler Thesenanschlag

Wieder eine Woche geschafft. Das Wichtigste: alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gesund. Das Geschäft läuft gut und ohne Ruckeln. Eigentlich alles gut. Aber wie sagte neulich eine Mitarbeiterin: „Es fängt an, sich normal anzufühlen – so wie es ist, soll es sich aber nicht normal anfühlen!“

Nehmen wir diese kurze Woche so wie sie ist und freuen uns über das gute Wetter, den tollen Frühling und darüber, dass Ostern vor der Tür steht. Vielleicht auch erstmals Zeit, einige Erkenntnisse der letzten Wochen ein wenig zu sortieren und in einige Thesen zu packen, darüber nachzudenken und sie zu diskutieren. Here we go:

Nicht-Digitalisierung muss man sich leisten können“

Unsere Telekommunikationsabrechnung für den März ist durch und zeigt interessante statistische Effekte beim Kommunikationsverhalten der Kunden. Insgesamt sind die Telefonverkehre um 43% gegenüber dem Vormonat gestiegen – die Verkehre in den Mobilfunknetzen sogar um 50%. Und dabei sind Internet-basierte Aktivitäten wie Teams o.ä. gar nicht inbegriffen. Manche Kunden lernen nun, dass das Konzept „wir machen Home-Office, indem wir alle Anrufe auf die Mobiltelefone der Mitarbeiter umleiten“ ein sehr teurer Spass sein kann.

Diese Erkenntnis ist Wasser auf unsere Mühlen. Folgerichtig läuft der Vertrieb von neuen Kommunikationswerkzeugen wie dem digitalen Besprechungsraum auf Hochtouren. Dies natürlich verbunden mit Breitband und hier speziell mit Glasfaser, Glasfaser und nochmals Glasfaser. Langsam wird den Kunden klar, dass die Kapazitäten für den weiteren Ausbau krisenbedingt auch immer knapper und somit auch teurer werden – genauso wie Rechner, Headsets usw. usf. Auch hier ist ‚Warten‘ gleichbedeutend mit ‚Draufzahlen‘.

„Digitalisierung läuft jetzt stellenweise mit der Brechstange – Gott sei Dank!“
(Zitat eines Kunden)

Dort wo Kunden – aber auch wir selbst – mit der Situation konfrontiert werden, tatsächlich gar nichts mehr an den eigentlichen Standorten tun zu können, dort finden sich plötzlich sehr schnell Lösungen letztlich auch für den ‚analogen Bodensatz‘. Plötzlich sind bei Teleport die physischen Postfächer restlos und gähnend leer. Es wird kein einziger Brief mehr gedruckt, kouvertiert und frankiert – nach den monatlich tausenden per ePost versandten Rechnungen werden nun auch die letzten paar dutzend Schreiben komplett elektronisch erzeugt, unterschrieben und versandt. Rechnungen brauchen nun keinen Papier-Anhänger mehr und müssen nicht mehr physisch freigezeichnet werden. Die Rechnungsprüfung im Telekommunikationsgeschäft – ein Höllenjob – ist restlos digitalisiert und wird auf dieser Basis nun endlich automatisiert (hört sich leichter an als es ist). Zwei Wochen Shut-down schaffen den ‚normativen Druck des Faktischen‘ und erzwingen Lösungen.

Und so geht es vielen Kunden – plötzlich ‚müssen sie können‘ und mit dieser Motivation ‚können‘ sie auch. Was sagt uns das für die Gesamtwirtschaft?

„Die IT-Wirtschaft ist nicht Bestandteil des Problems – sie ist Bestandteil der Lösung“

Nach einigen Wochen Krise und an der Schwelle zu einer kräftigen Wirtschafts-Rezession findet sich nun auch die Zeit, sich mit der Zukunft zu beschäftigen. Das beinhaltet die Frage, wie eine stärkere, eine widerstandsfähigere Wirtschaft aussehen kann. Das Zauberwort hierfür heißt ‚Resilienz‘ – also die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft gegen äußere Störungen aller möglicher Art – seien es nun durchgeknallte amerikanische Präsidenten, Klimawandel, Cyber-War, Naturkatastrophen oder Epidemien. Über all das nachzudenken und einen Beitrag zur Resilienz unserer Wirtschaft und unserer Verwaltung zu liefern – auch das ist die Aufgabe unserer gemeinsamen Unternehmung Teleport. Insofern sind wir gespannt auf die Zukunft und gleichzeitig optimistisch – wer, wenn nicht wir soll’s besser machen?

„Die Krise offenbart alle Schwächen“

Dabei ist es sinnvoll, nach dem ersten Schrecken auch sehr gründlich darauf zu schauen, was diese Krise exemplarisch offenbart. Das gilt im Großen wie im Kleinen – also auch vor der eigenen Haustür. Ein Beispiel: Das Hosting einiger Lösungen ‚in Blech‘ – d.h. mit eigener Technik z.B. im angemieteten Rechenzentrum ist in der Krise deutlich an seine Grenzen gekommen. Echte und unbegrenzte Skalierbarkeit gibt es eben nur in der Cloud. Und auch wenn die Kunden das anders wollten – jetzt funktioniert’s halt nicht mehr – kurfristig hilft hier nur ‚tweaking und tuning‘; mittelfristig motiviert es uns, Kunden nun mit noch größerem Nachdruck ‚in die Cloud‘ zu drängen.

Aber auch auf Ebene des Landes und des Bundes sowie in der von uns betreuten Wirtschaft haben sich viele Schwächen offenbart, die wir politisch aufarbeiten müssen. Breitbandausbau, Deformation der Wirtschaft durch Förderung, wirtschaftliche Monokulturen, fehlende oder zentralstaatlich angemaßte Innovationssteuerung, ein Bild des Jammers in der digitalen Bildung und so weiter und so fort: Wir sind seit Jahren die Rufer in der Wüste. Was hilft’s: auch in Zukunft werden für uns das Engagement in Fachverbänden und Gremien sowie öffentlichkeitswirksame Stellungnahmen in Medien mehr und mehr zum Geschäft dazugehören. Wir können Probleme im Kleinen nicht lösen, wenn die große Linie nicht sauber justiert ist. Wer da als engagierter Homo politicus mitmachen möchte, kann gern mit uns ins Gespräch kommen.

„Datenschützer müssen nun endlich Verantwortung übernehmen“

Ein spezielles Ärgernis in dieser Krise ist eine verheerende Rolle von Datenschützern insbesondere der öffentlichen Hand. In vielen Fällen und auf allen Ebenen hören wir von verzagten ‚Bedenkenträgern‘ als einziges Gegenargument gegen die von uns favorisierten Cloud-Lösungen „…wegen dem Datenschutz…“ (das ist schon mal grammatisch falsch). Auf die Aufforderung, mal eine Frage draus zu machen, kommt meist das Argument, dass die Lösungen ja nicht vom obersten Datenschützer freigegeben worden sind (wer auch immer das sein soll). Beispiel Microsoft: Tatsächlich gibt es derzeit keine konkreten Forderungen, die Änderungen von Microsoft Cloud Lösungen sind „in Prüfung“ und selbst deutsche Datenschützer ‚dulden‘ die Lösung vorbehaltlich weiterer Prüfungen – da darf jetzt jeder draus machen was er möchte…

Ob nun in Gesundheitsämtern oder in Datenschutzbehörden: Es wäre nun endlich mal an der Zeit, dass Behörden nicht nur zögern, zaudern, prüfen oder Bedenken produzieren sondern klare Entscheidungen treffen und die Wirtschaft und Verwaltung lösungs- und wertschöpfungsorientiert beraten.

You ain’t seen nothin‘ yet – das war (möglicherweise) noch garnichts“

Bei der letzten These fällt es schwer, sie ins Osterwochenende mitzugeben. Aber schon bei unserer Anzeige „Hilfe, mein Unternehmen muss eine Epidemie überleben“ waren wir schonungslos ehrlich. Die Covit19 Krise ist lange nicht vorbei. Sie mag sogar noch nicht einmal ihren Höhepunkt überschritten haben, da sich die gesamte Gesellschaft nun schrittweise in einen Exit tasten muss. Dabei kann es Rückschläge geben. Wir dürfen nicht vergessen, dass bisher vermutlich erst ein Promille aller Bürger erkrankt waren und es noch immer keine echte Behandlung gibt.

Daher unsere Bitte: auch wenn es draußen schön ist und der Frühling Lust auf Gemeinschaft macht, bitte haltet die Regelungen des ‚physical distancing‘ (finden wir besser als ‚social distancing‘) dringend ein. Lasst uns auf diese Weise gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Wir wünschen ein schönes Osterfest!

Home-Office für Alle!

Genehmigt – empfohlen – angeordnet und heute täglich gegen Rückkehrwünsche verteidigt: die Metamorphose der Wahrnehmung von Home-Office ist bemerkenswert.  Home-Office für alle klang zunächst wie ein kleiner Jubelschrei; heute wirkt es immer mehr als ungeliebtes Übel.

Aber der Reihe nach.

25. Februar. An diesem Tag gab es weltweit so viel Infizierte wie heute in Deutschland, in Deutschland selbst gab es 16 Infizierte. Trotzdem wurde bei Teleport der Notfallplan in Kraft gesetzt – sicherheitshalber. Jeder sollte vorab wissen, wie man sich bei eigener Erkrankung, bei Erkrankung in der Familie oder bereits beim Auftreten von Fällen in den Kindereinrichtungen verhalten soll. Für den Fall der Fälle wurde Home-Office-Readiness auf 100% gesetzt, jeder sollte die eigene Abkömmlichkeit und die Klarheit der Vertretungsregelungen prüfen und last but not least wurden die noch zu erträglichen Preisen beschafften Desinfektionsstationen an jedem Eingang, in jeder Toilette und in jeder Küche aufgestellt.

Motto-Zitat aus der Mitarbeiterinformation: „Wenn Du einen Regenschirm mitnimmst, wird es wahrscheinlich auch nicht regnen“. Schön wär’s.

Freitag den 13. März. Am Morgen wird Home-Office für alle Bereiche Entwicklung, Consulting, Administration und Vertrieb empfohlen. Alle Dienstreisen werden abgesagt, die Meetingräume werden nicht mehr genutzt. Die automatisierte Signatur aller E-Mails trägt nun Informationen zum Umgang des Unternehmens in jede Kommunikation. Die Betriebsfähigkeit bleibt zu 100% erhalten.

Am Abend kommt es jedoch ‚dicke‘. Die verbliebenen Mitarbeiter sammeln sich im Konferemraum und schauen im Live-Stream die Pressekonferenz der Landesregierung. Die verkündet die Schließung der Kindereinrichtungen und Schulen. Damit hatten wir nicht gerechnet. Alle Eltern – und es sind viele – bekommen die Denksportaufgabe mit ins Wochenende, wie das funktionieren könnte.

Freitag, der 13. (März) – Die Landesregierung verkündet die Schließung der Kinderbetreuungseinrichtungen – Sorgenfalten bei den Eltern.

Am Anfang der folgenden Woche müssen viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihren Arbeitsalltag neu sortieren. Kinder springen bei Videokonferenzen neugierig ins Bild, die Home-Arbeitsplätze werden gegenseitig begutachtet. Die Qualität einiger privater Headsets grenzt an Körperverletzung und manch einer merkt, dass man auf dem Bildschirm des Notebooks nur bedingt mehrere Dokumente gleichzeitig jonglieren kann. Headsets werde nachgeliefert, Monitore auch. Auch große – es könnte ja länger dauern mit dem Home-Office. Aber es gibt auch viele Einzelgespräche um Sorgen und Bedenken zu erfahren, um Lösungen zu diskutieren und Notfälle zu lösen.

Und die gibt es ohne Frage. Erkrankte Ehefrauen, teilweise mit Corona-Verdacht – und dann noch zwei Kinder. Unser syrischer Praktikant bekommt genau das nicht, was er am meisten benötigt: Zuwendung, ein soziales Umfeld und Sprache, Sprache, Sprache. Mitarbeiter im Direktvertrieb können nicht mehr zu Kunden fahren. Mitunter geht es auch um Einsamkeit und Probleme mit der Isolation.

Und nebenbei springt die noch Nachfrage an: eine kleine Auftragsflut zur Einrichtung von VPNs, HomeOffice Arbeitsplätzen, Bandbreitenerweiterungen und ‚Feuerwehr-Lösungen‘ bei Kunden und ihren Mitarbeitern muss bewältigt werden. Auffällig ist, dass viele der ‚Notfall LTE-Router‘ gebucht werden – die Infrastruktur des Landes gibt an vielen Stellen nicht genug Bandbreite für Home-Office her (teilweise hilft auch mobiler Datenfunk nicht weiter) – die weißen Flecken lassen grüßen.

Am Ende der ersten Woche stellen wir fest: es hat alles funktioniert. Die ersten Kunden sind begeistert über die Möglichkeiten von Office365 und Teams und wir schnaufen erst mal durch.

Montag der 23. März. Nach Erwägung der Lage wird größtenteils Home-Office angeordnet. „Home-Office für alle“ klingt nicht mehr verheißungsvoll. Inzwischen wissen Mitarbeiter, dass es einem im HomeOffice auch nicht unbedingt gut gehen muss. Wir schauen aber auch genau auf die sozialen Umfelder. Mitarbeiter mit Ehefrauen im medizinischen Bereich oder im Einzelhandel gehören genau jetzt nicht ins Büro, mit welcher Aufgabe auch immer.

Dazu zeigt sich die segensreiche Wirkung einiger Aktivitäten, die die soziale Anmutung des Home-Office verbessern. So gibt es regelmäßig „Digitale Kaffeerunden“, in denen auch mal nichts dienstliches besprochen werden kann. Memes kreisen, Witze werden erzählt und Mitarbeiter erscheinen auch mal im außergewöhnlichen Outfit vor der Kamera.

Zudem wird ‚digitales Geschwätz‘ nicht nur erlaubt oder geduldet, nein, es wird gefordert. Also das ‚Guten Morgen‘, das ‚ich mach mal Mittag‘ oder das ‚Schönen Feierabend‘ – wichtig, um zu wissen, dass da noch andere sind und was sie so tun.

Das ganze geht bis hin zum ‚digitalen Feierabendbierchen‘ zweimal die Woche – warum auch nicht.

Freitag der 4. April. Inzwischen haben sich Gewohnheiten eingespielt. Wir stellen fest: ‚digital ist schnell und intensiv‘. Wir stellen auch fest, dass viele Kunden und Geschäftspartner noch nicht soweit sind. Oftmals erreicht man niemanden unter der bekannten Nummer in seinem Unternehmen. Fragt man herum, bekommt man die Antwort ‚der/die ist im Home-Office‘. Inzwischen ist die Standard-Replik: ‚wenn der Kollege nicht erreichbar ist, dann ist er nicht im Home-Office, sondern zuhause‘ – naja.

Gleichwohl ist für alle Kolleginnen und Kollegen aber auch der Tenor: Wir wären froh, wenn wir morgen wieder in die ‚echten‘ Büros zurückkehren könnten. Aber so wie es läuft, kann es noch eine Weile weiter laufen.

Tagebuch des Digitalen Wandels – eine unfreiwillige Neuauflage

Es ist nun einige Jahre her, seit wir das „Tagebuch des Digitalen Wandels“ auf den Seiten der TELEPORT geführt und unseren Kunden und Geschäftspartnern Einblick darin gewährt hatten, wie wir bei TELEPORT das Thema Digitalisierung anpacken. Irgendwann schienen wir ‚durch‘ zu sein und es gab eigentlich wenig Neues zu berichten.

Bis vor einem Monat. Am 25. Februar beschloss die Geschäftsführung der TELEPORT angesichts der ersten Corona-Fälle in Italien die Inkraftsetzung des Notfallplanes. Alle Mitarbeiter wurden darauf vorbereitet, tatsächlich von einem Tag auf den anderen ins Home-Office umziehen zu können, Verhaltensregeln wurden vorbereitet und kommuniziert und Live-Tests gestartet.

Eigentlich war es keine echte Herausforderung, denn unsere Definition von Digitalisierung war schon immer: „jeder Mitarbeiter kann von jedem Ort zu jeder Zeit auf alle Informationen und Dienste zugreifen (entsprechende Rechte vorausgesetzt)“. Die Technik lief, Toilettenpapier war reichlich da, Desinfektionsstationen konnten wir noch zu moderaten Preisen erwerben – was sollte schon passieren?

Eine Menge.

Eine Krise ungeahnten Ausmaßes, die unsere Kunden teilweise massiv berührt, die aber auch uns beschäftigt und in Atem hält. Und dabei geht es – zumindest für uns – eigentlich gar nicht um Technik. Mitarbeiter mit Kindern ohne Betreuung, soziale Distanzierung und ihre Folgen, völlig andere Formen der Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern sowie eine völlig geänderte Marktsituation sind nur einige Aspekte. Darüber wollen wir hier sprechen.

Aber insgesamt sollte man bei allen Unannehmlichkeiten auch ein paar positive Aspekte der Situation nicht übersehen:

Wir sind in einem Bereich unterwegs, der einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Herausforderungen der Epidemie in den Griff zu bekommen. Unsere Leistungen werden heute und in Zukunft ernsthaft gebraucht und helfen Menschen. Es gelingt uns offenbar, Gelegenheiten zu ergreifen, die sich aus der Situation ergeben und den Innovations-Zwang bei Kunden in solide Lösungen umzusetzen. Auch darüber wollen wir sprechen.

Aber insgesamt sollte man bei allen Unannehmlichkeiten nicht übersehen, dass wir und unsere Erfahrungen mit Digitalisierung jetzt aktiv helfen können.

Wir sind in einem Bereich unterwegs, der einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Herausforderungen der Epidemie in den Griff zu bekommen. Unsere Leistungen werden heute und in Zukunft gebraucht und helfen Menschen als auch Unternehmen. Aus unseren eigenen technischen und organisatorischen Erfahrungen heraus können wir in dieser Situationen den Innovations-Zwang bei Kunden in solide Lösungen umzusetzen. Und auch darüber wollen wir sprechen.

Und noch ein letztes: Die Situation sorgt auch dafür, dass in unserem Unternehmen auch die allerletzten analogen Festungen geschleift werden konnten. Zudem sind wir uns sicher, dass – egal wie lange die derzeitigen Beschränkungen noch bestehen müssen – viele neu erlernte Fähigkeiten der digitalen Zusammenarbeit für uns und unsere Kunden bestehen bleiben werden und die Art verändern werden, wie wir künftig zusammenarbeiten werden. Schließlich wollen wir auch darüber sprechen.

Auch wenn die Zeiten gerade nicht wirklich erfreulich sind: Freuen Sie sich mit uns auf eine Reihe von Episoden, in denen wir und unsere Mitarbeiter vermitteln wollen, wie wir den Digitalen Wandel in diesen Tagen als eine gewaltige Herausforderung, aber auch als eine Riesen-Chance erleben.

Hilfe für Unternehmen beim Umgang mit Epidemien

Epidemien können Unternehmen in den Ausnahmezustand bringen. Mitarbeiter müssen zu Hause bleiben, sind in Quarantäne oder selbst erkrankt. Vertretungen müssen zuverlässig geleistet werden. Gleichzeitig sollen persönliche Kontakte auf ein Mindestmaß reduziert und Reisen vermieden werden. Home-Office, Telefon- und Videokonferenzen werden zum Alltag. All das benötigt neben exzellenter Organisation auch Informations- und Kommunikationstechnologien – kurz – Digitalisierung.

Denn: Digitalisierung bedeutet, dass jeder Mitarbeiter zu jedem Zeitpunkt von jedem Ort auf alle Informationen zugreifen kann, die er zur Erledigung seiner Aufgaben benötigt. Lassen Sie sich von unseren Experten zu modernen IT-Lösungen für Ihr Unternehmen beraten. Nutzen Sie unsere Kompetenz vor Ort!

https://www.magdeburg.ihk.de/share/flipping-book/4739530/index.html#page/64

TELEPORT Kampagne „Hilfe, mein Computer ist ein Sicherheitsrisiko!“

Support für Windows 7 und Microsoft Server 2008 eingestellt

In jedem System gibt es Schwachstellen (sog. Lücken), die es ermöglichen, die normalen Systemprozesse zu nutzen oder zu umgehen und Daten zu entwenden oder Schadsoftware einzufügen. In manchen Fällen gelingt es den Angreifern sogar Systeme zu übernehmen oder den Systemzugriff für den eigentlichen Nutzer zu sperren.

Werden solche Lücken entdeckt, stellt Microsoft im nächsten regulären oder in kritischen Fällen sogar in einem außerplanmäßigen Update einen Patch zur Verfügung, der diese Lücke schließt. Am 14.01.2020 hat Microsoft den Support für Windows 7 eingestellt. Gleiches gilt für die Server-Betriebssysteme Microsoft Server 2008 und 2008 R2. Systemupdates werden seither, wenn überhaupt, nur noch kostenpflichtig bereitgestellt.

Folgen für die Nutzer

Ist eine Schwachstelle bekanntgeworden, stürzen sich Angreifer so lange darauf, bis die Lücke geschlossen ist oder bedingt durch die sinkende Anzahl an Nutzern an Attraktivität verliert. Im Fall von Windows 7 (einem der am meisten verbreiteten Betriebssysteme) ist daher jede Schwachstelle ein schwerwiegendes Sicherheitsrisiko. Ist ein Nutzer Ziel eines direkten oder im Zweifel auch eines Massenangriffs geworden, kann dies ganz verschiedene Folgen haben:

  • Hoher Aufwand bzw. hohe Kosten für Wiederherstellung der Daten
  • Verlust von Kunden durch Imageschäden
  • Hohe Kosten für Erneuerung von Netzinfrastruktur
  • Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bis hin zum völligen Stillstand
  • Abfluss personenbezogener Informationen Ihrer Mitarbeiter
  • Veränderung der Marktposition durch Veröffentlichung innovativer Technologien
  • Folgeangriffe durch Verbreitung von Zugangsdaten etc.
  • Verlust von Vorteilen im Wettbewerb

Unterstützung durch TELEPORT

  • das Gespräch vor Ort, alternativ Telefon- oder Videokonferenz
  • die Bestandsaufnahme vor Ort zu fairen Konditionen
  • Migrations- Konsolidierungs- und Lösungskonzepte
  • die persönliche Betreuung im Rahmen der Umsetzung
  • die Folgebetreuung über qualifizierte Serviceverträge

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